30 Teilnehmende diskutierten über die Gestaltung des Bönischplatzes

eingestellt am 11.12.2017 von QM Johannstadt

Am 18. November 2017 diskutierten knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen Anfang 20 und über 75 Jahren über die zukünftige Gestaltung und Ausstattung des Bönischplatzes in der Johannstadt. Organisiert hatte die Planungswerkstatt das Stadtplanungsamt unterstützt vom Planungsbüro Freiräume Dresden, dem Landschaftsarchitekturbüro Blaurock und dem Quartiersmanagement Nördliche Johannstadt.

Grundlage der Diskussion waren der bisherige Stand der Planungen sowie die Ergebnisse einer im September und Oktober 2017 durchgeführten Umfrage unter Anwohnern und Nutzern des Platzes, an der sich mehr als 160 Personen beteiligt hatten. Die befragten Personen schätzen den historischen, von großen amerikanischen Eichen umstandenen Dreiecksplatz. Die alte Häuserzeile mit den kleinen Geschäften und der Eisdiele ist beliebt als Treffpunkt. Trotz kleiner Baufälligkeiten sind die Sitzbänke und die Kunstskulptur am Bönischplatz beliebt. Die Anwohner wünschen dafür eine Aufwertung und bessere Ausstattung, mehr Grün und weniger Verkehr.

Die in der Umfrage benannten Wünsche haben die Teilnehmenden in der Planungswerkstatt konkretisiert: Weniger parkende Autos, um Platz für einen kleinen Wochenmarkt oder regelmäßige Stadtteilfeste zu schaffen, abwechslungsreiche Sitzmöbel, Kunst, Brunnen, Bäume und einrahmende Baumbeete, Zebrastreifen, Fahrradstellplätze und Spielpunkte. Die Vorschläge nahm das beauftragte Planungsbüro für die weitere Ausgestaltung des Bönischplatzes mit.

Am Sonnabend, 27. Januar 2018, wird das Planungsbüro im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung den Vorentwurf für die Umgestaltung des Bönischplatzes präsentieren und darlegen, welche der Ideen aus der Planungswerkstatt umgesetzt werden können. Das Stadtplanungsamt wird rechtzeitig Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung bekannt geben.

Foto: Claudia Blaurock, Blaurock Landschaftsarchitektur
Foto: Claudia Blaurock, Blaurock Landschaftsarchitektur